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Achtung, Container voraus!

Die Havarie mit einem schwimmenden Container - der Albtraum eines jeden Seglers. Holger Flindt von Pantaenius klärt auf. Der Schadenexperte und begeisterte Segler ist früher selbst zur See gefahren und kennt das Risiko, das von schwimmenden Seecontainern ausgeht.

In der Nacht des 2. auf den 3. Januar 2019 fegte das Sturmtief Zeetje über Nordeuropa und ließ die Pegelstände an Nord- und Ostsee hochschnellen. Soweit nichts Besonderes zu dieser Jahreszeit. Auf den friesischen Inseln jedoch fanden die Bewohner nach der Sturmnacht außergewöhnliches Treibgut: Kühlschränke, Hausschuhe, Stühle und Faschingskostüme wurden angespült. Dazu ganze Seecontainer, von der Wucht der Nordsee demoliert.

Das Strandgut stammte vom Bord der „Zoe“. Der 396 Meter lange Super-Frachter der Genfer Reederei MSC war in der Nacht auf dem Weg vom portugiesischen Sines nach Bremerhaven, als Sturm und Wellen die verladenen Container in Schieflage brachten. Rund 280 von ihnen stürzten in die Nordsee.

Mittlerweile konnten Spezialkräfte 220 der Stahlboxen per Sonar auf dem Meeresboden in 20 bis 30 Metern Tiefe orten. Von weiteren 20 bis 27 Containern fehlt jedoch noch immer jede Spur. Niedersächsische Fischer fürchten um ihre Sicherheit: Sollten sich ihre Grundnetze mit den Containern verfangen, drohe eine Kenterung. Dirk Sander, Vorsitzender vom Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer, sprach gegenüber NDR 1 Niedersachsen von einem „großen Elend“.

Vor allem Segler sind besorgt: Ist es sehr riskant, im Revier zwischen Borkum und Terschelling unterwegs zu sein? Holger Flindt vom Yachtversicherungsexperten Pantaenius antwortet mit einem klaren „Nein“. Der Leiter der Schadenabteilung weiß, wovon er spricht. Er ist selber zur See gefahren, hat Sturm und zehn Meter hohe Wellen erlebt. „Im Sturm können leider Container verloren gehen – allerdings ist ihre Zahl, gemessen am weltweiten Gesamtvolumen von 130 Millionen Containern, eher gering.“ Eine Umfrage des World Shipping Council (WSC), in dem etwa 90 Prozent aller Containerreedereien weltweit organisiert sind, ergab einen durchschnittlichen Verlust von rund 1600 Containern für die Jahre 2014, 2015 und 2016.

Wie groß ist das Risiko, mit einem dieser Container zu kollidieren? Eher gering, so Holger Flindt. Denn meistens sinken die Stahlkonstruktionen auf den Meeresboden. Wie schnell das geht, hängt von vielen Faktoren ab, vergleichbar wie bei einem sinkenden Schiff, dessen Bug noch aus dem Wasser ragt. Dass Container knapp unter der Wasseroberfläche driften, wie es beispielsweise in dem Film „All is Lost“ dargestellt wird, sei äußerst selten, so der Versicherungsexperte.

Seglern, die einen Törn in den friesischen Inseln planen, rät Holger Flindt zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen. „Ein erhöhtes Schadenrisiko besteht aus unserer Sicht durch die Havarie der „Zoe“ nicht.“ Wer die Regeln der Seemannschaft einhält, Ausguck hält und gewissenhaft navigiert, kommt sicher ans Ziel.

 

 

 

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