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Richtig kranen - das Schiff am seidenen Faden

Wenn die Wassersportsaison endet beziehungsweise anfängt, hängen in Yachthäfen, bei Vereinen und auf Werften reihenweise Motor- und Segelboote an Traversen, Heißstropps und Gurten. Und dem Besitzer steht der Schweiß auf der Stirn: Zu Recht, denn der Kranvorgang birgt besondere Gefahrenpotenziale

Kränen

In kommerziell geführten Winterlägern übernimmt in der Regel eigenes Personal oder ein Spezialunternehmen die Kranarbeiten. Der Kranbetreiber ist für den ordnungsgemäßen Zustand der Anlage verantwortlich und dass geeignetes Krangeschirr eingesetzt wird. Ansonsten muss man als Eigner lediglich den Kranmeister über das Bootsgewicht und die Gurtpositionen informieren und seinen Anweisungen folgen.

Anders in Vereinen, wo in der Verantwortung des Eigners gekrant wird. Achten Sie darauf, dass bei einem Hakenkran nur mit einer Traverse gearbeitet wird, da andersfalls die Gefahr besteht, dass das Schiff aus den Gurten rutscht. Aber auch bei einer Traverse sollten die Gurte zur Absicherung miteinander verbunden werden.

Wichtigster Sicherheitsaspekt ist beim Kranen die Beschaffenheit der Gurte. Vergewissern Sie sich, dass die Bruchlast der Gurte ausreichend ist, und kontrollieren Sie den Zustand. Verschmutzte Gurte können schnell zu Kratzern in der Außenhaut führen. Schäden können zudem durch zu kurze Gurte entstehen. Ein langer Gurt schnürt das Boot wesentlich weniger ein. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn das Boot vorspringende Scheuerleisten oder eine Fußreling hat.

Wer seine Yacht zum ersten Mal krant, wird zudem über die richtige Position der Gurte nachdenken müssen. Hier können oftmals die Hersteller oder aber Eigner gleicher Boote weiterhelfen und die Frage nach der optimalen Position beantworten. Ein Tipp fürs nächste Kranen: Machen Sie ein Bild von der Yacht, wie sie in den Gurten hängt, dann müssen Sie zum Saisonbeginn nicht lange überlegen. In jedem Fall sollte man Geber vor dem Kranen herausnehmen und durch Blindpfropfen ersetzen.

Normalerweise liegt eine aufgebockte Yacht an mindestens fünf Punkten auf: An den vier Rumpfauflagen des Bocks und auf dem Kiel. Ist jedoch der Druck auf die Auflagen zu groß, kann es zu Beulen im Rumpf kommen. Solche Schäden lassen sich vermeiden, indem man zuerst das Schiff auf den Kiel stellt und dann kontrolliert die Stützen an den Rumpf dreht.

RIGG GUT SICHERN

In Nordeuropa ist es üblich, den Mast im Winter zu legen. Am Mittelmeer sieht man hingegen häufig Yachten aufgebockt mit stehendem Mast überwintern. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, das Schiff aufgeriggt zu belassen. Es sollte dann jedoch verstärkt gegen Umfallen gesichert werden, zum Beispiel durch eine extra Sicherung am Boden, da das Rigg eine zusätzliche Windangriffsfläche bietet und Schwingungen entstehen sowie erhöhter Druck auf die Stützen beziehungsweise den Bock einwirkt. Außerdem macht ein gestellter Mast die Pflege und Kontrolle schwieriger. Kohlefaser- und Holzmasten sollten aber auf jeden Fall gelegt und entweder in ein Mastenlager gestaut, aber zumindest durch eine Persenning geschützt werden. Denn sie sind besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung.

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