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Im Porträt: Die Deutsche Meeresstiftung

Sie bedecken über zwei Drittel unseres Planeten, spenden 50 Prozent des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre und beherbergen Millionen von Tier- und Pflanzenarten. Trotz der existentiellen Funktion der Meere für das Leben auf der Erde sind sie heute mehr denn je einer ganzen Reihe von Bedrohungen ausgesetzt. Unter der Leitung von Frank Schweikert fördert die Deutsche Meeresstiftung den gesellschaftlichen Dialog zum Thema Meeres- und Umweltschutz und stellt Akteuren aus Wissenschaft und Medien ein gemeinsames Sprachrohr zur Verfügung.

Die Deutsche Meeresstiftung

Das Büro der Deutschen Meeresstiftung in der Hamburger Speicherstadt. Die Tische sind gespickt mit Stapeln von Unterlagen und Ordnern. Flipcharts, Projekt- und Zeitpläne bedecken die Wände. Hier zählen die Ergebnisse. Das kommt nicht von ungefähr, denn laut Frank Schweikert, Vorstand der Stiftung und Biologe, geht es schließlich um nichts weniger als die lebensnotwendige Rettung des gemeinsamen Erbes der Menschheit: unserer Meere.


„Jeder zweite Atemzug kommt aus dem Meer. Dennoch existiert zum Beispiel in Deutschland kaum Bewusstsein dafür, wie eng unser aller Leben eigentlich mit der Gesundheit der Meere verknüpft ist“, erklärt Frank Schweikert eindringlich. Der Journalist und leidenschaftliche Segler ist seit 2015 Vorstand der Deutschen Meeresstiftung. Dem Umweltschutz hat er sein ein Leben jedoch schon weitaus länger verschrieben. Ob als Fotograf, Reporter oder Initiator diverser Bildungs- und Forschungsprojekte an Bord seines Expeditionsschiffs ALDEBARAN.

Das Team der Meeresstiftung kurz nach der Gründung an Bord der ALDEBARAN

Eine starke Stimme für die Meere

Die Fakten, so Schweikert, lassen beim Thema Umweltschutz keinen weiteren Aufschub zu: „Obwohl die Zeichen auf Sturm stehen, gibt es leider kaum ernstzunehmende politische Maßnahmen um der Übersäuerung, Überfischung oder der fortschreitenden Verschmutzung der Meere entgegenzuwirken. Allein in der Ostsee gehen jährlich um die 10.000 Netze, Reusen und ähnliches verloren. In vielen Ländern Europas und der Welt fehlt zudem ein effizientes Recyclingsystem, sodass durch die stetig steigende Produktion von Plastik auch immer mehr davon in den Ozeanen landet. Die Gefahren dieses Mikro- und Makroplastiks sind weithin bekannt, doch nach wie vor fehlt es an effektiven politischen Gegenmaßnahmen“, so Schweikert.  

 
„Ganz anders sieht es im Bereich des zivilgesellschaftlichen Engagements aus“, bekräftigt der Umweltschützer. „Hier fehlt es jedoch zumeist an der nötigen Koordinierung der einzelnen Initiativen. Wenn viele etwas tun, ist das nicht genug. Um dieses Problem zu beheben, haben wir vor rund 4 Jahren die Deutsche Meeresstiftung im Hamburger Museumshafen Övelgönne gegründet. Unser Ziel ist es, Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenzuführen. Ohne eine informierte Öffentlichkeit und einen aktiven Dialog auf allen Ebenen lässt sich ernsthafter Umweltschutz nicht verwirklichen. Deshalb versuchen wir den vorhandenen Kanon zu einer starken Stimme zu bündeln.“

Ausgezeichnetes Engagement braucht Unterstützung

Vor kurzem erhielt die Deutsche Meeresstiftung gemeinsam mit der Prince Albert II of Monaco Stiftung den Europäischen Kulturpreis Taurus. Auch wenn das außergewöhnliche Engagement der Meeresschützer Anerkennung findet, wird die eigentliche Arbeit nach wir vor hauptsächlich von ehrenamtlichem Engagement ermöglicht, berichtet Schweikert: „Für die Realisierung der Projekte wird das Geld Euro für Euro zusammengetragen.“


Im Fokus der Stiftung stehen vor allen Dingen Bildungsprogramme für Erwachsene und Jugendliche sowie Öffentlichkeits- und Medienarbeit. Hierzu zählen das Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN, die Nachhaltigkeitsinitiative love your ocean auf der boot Düsseldorf, der Meereswettbewerb, das Meeressymposium sowie die Entwicklung der European Ocean Alliance. Unterstützer zu werden ist so wichtig wie einfach, erklärt Schweikert: „Jede Spende – auch die kleinste – hilft uns. Diese sind natürlich steuerlich abzugsfähig. Außerdem sind wir ständig auf der Suche nach motivierten Menschen, die unser Team in Hamburg unterstützen möchten. Vor allem in den Bereichen Buchhaltung, Büroorganisation und Websiteentwicklung suchen wir derzeit nach Verstärkung. Auf dem Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN werden darüber hinaus immer wieder erfahrene Skipper, Deckshände und Techniker gesucht. Interessenten können sich ganz einfach über buero@meeresstiftung.de bei uns melden.“

 

Jetzt unterstützen!

Verleihung des Europäischen Kulturpreises TAURUS

Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN

Seit fast 30 Jahren ist die ALDEBARAN jedes Jahr rund 100 Tage im Dienst der Wissenschaft und Bildung auf den Weltmeeren unterwegs. Der Aluminiumrumpf wurde in minutiöser Handarbeit zu einem schwimmenden Labor und Radiostudio umgebaut. Seitdem haben Frank Schweikert und sein Team aus Ehrenamtlichen gemeinsam mit Akteuren aus Forschung, Politik und Medien unzählige Projekte an Bord verwirklicht.

 

Jetzt mitmachen: Meereswettbewerb – Forschen auf See

Beim Meereswettbewerb können Nachwuchsforscher ihr eigenes Projekt an Bord der ALDEBARAN verwirklichen. An Bord, wie auch bei der Vor- und Nachbereitung des Projektes werden die Jugendlichen von erfahrenen Wissenschaftspaten unterstützt.
Bewerben können sich alle interessierten Schüler ab der 9.Klasse. In diesem Jahr sollen sich die Vorschläge für Forschungsprojekte dem übergeordneten Thema „Ozeane im Wandel – Ozeane im Stress“ widmen. Wer mitmachen will, der kann sich auf www.meereswettbewerb.de informieren und seine Projektidee einreichen. Wem es gelingt, die Jury zu überzeugen, der darf dann schon bald für eine Woche in See stechen.

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Fürst Albert von Monaco und Frank Schweikert an Bord der ALDEBARAN
Das einzige Forschungsschiff mit integriertem Radio- und Fernsehstudio: Die ALDEBARAN
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