
"Wir hatten keine Chance!“
Bei dem größten Sturmhochwasser seit 150 Jahren an der Ostsee sinkt die Segelyacht von Arne Frahm. Keine vier Wochen später ist sein Schaden abgewickelt, und Frahm blickt voll Zuversicht nach vorn. Einer von 60 Totalverlusten, die Pantaenius nach Sturm „Viktor“ im Herbst 2023 erfolgreich ausgeglichen hat.
Ein Mast, der aus dem Hafenbecken ragt: Das ist alles, was Arne Frahm im Morgengrauen des 21. Oktober 2023 noch sieht von seiner Segelyacht „Gitane“. Von der Dachterrasse seines Segelclubs in Flensburg starrt der Segler mit zahlreichen weiteren Vereinsmitgliedern ungläubig auf die unmittelbaren Folgen der Sturmflut an der Ostsee.
„Schon als wir - noch im Dunkeln - in den Hafen kamen, lag ein Motorboot auf dem Gehweg“, erzählt Arne Frahm. Das ganze Ausmaß der Zerstörung zeigt sich aber erst in der Dämmerung. „Matratzen und alle möglichen Gegenstände trieben im Wasser oder hingen in den Büschen!“
Der Wasserstand sinkt zum Glück an jenem Samstagmorgen schon wieder. Als die Stege betreten werden können, beginnt eine Gruppe, die Boote zu sichern, die im Hafen treiben. Aber zwölf Yachten sind allein in diesem Hafen gesunken - darunter Frahms Dehler 41.
Das schlimmste Hochwasser seit 1872
Hochwasser und Sturm hatten sich angekündigt. Schon Tage zuvor hatten Arne Frahm und weitere Vereinsmitglieder ihre Boote mit zusätzlichen Leinen und Fendern gesichert. Solange es ging, liefen die Eigner auch noch am Tag des Unwetters über die Stege und taten, was sie konnten. Doch gegen das schwerste Ostseesturmhochwasser seit 1872 hatten sie keine Chance.
Der Wasserstand steigt bis auf 2,27 Meter über dem Mittel. Über dem Steinwall vor dem Hafen steht das Wasser 1,30 Meter hoch, während Wind und Wellen an den Booten reißen. Der Gutachter wird später feststellen, „dass in dieser Situation die Yachten auch bei größter Sorgfalt an diesen Positionen nicht zu sichern waren.“
Wie nach einem Hurrikan
Es fließen viele Tränen an jenem Samstagmorgen. Die Sturmflut an der Ostsee hat rund 2 000 Yachtschäden verursacht. 300 Boote sind sogar ganz gesunken. Das stellt das gesamte Netzwerk von Pantaenius auf die Probe, vom Kundendienst über die Schadenabteilung bis hin zu den Sachverständigen.
Eine solche Ballung von Einzelschäden durch ein einziges Ereignis – die Versicherungsbranche spricht von einem Kumulschaden – kennt Pantaenius bisher nur von Hurrikans in der Karibik. Dank seiner Erfahrung mit solchen Karibikstürmen weiß das Team, wie jetzt der Arbeitsmodus lauten muss: All hands on deck!
Perfekte Abwicklung
In der Hamburger Zentrale sind über die Schaden-Hotline statt der üblichen zwei gleich acht Mitarbeiter rund um die Uhr erreichbar. So erreicht auch Arne Frahms Frau problemlos am Samstagmorgen einen Mitarbeiter, um ihren Schaden zu melden.
Es folgen zahlreiche weitere Telefonate. „Sie wurden sehr einfühlsam und informativ geführt“, erinnert sich Arne Frahm. „Das war für uns sehr hilfreich. Hier gilt unser Dank insbesondere unserem Sachbearbeiter.“ Keine vier Wochen später ist die feste Versicherungssumme ausgezahlt und das Wrack geborgen.
„Ich habe meine Zweifel gegenüber Versicherungen“, sagt Arne Frahm. „Es gab am Steg schon große Unruhe über Fragen von Restwert und Zeitwert. Ohnehin hat man ja nicht gerne mit Versicherungen zu tun. Aber Pantaenius hat nicht nach Lücken gesucht, sondern den Schaden perfekt abgewickelt.“
Arne Frahms zerstörte Yacht war einer von 60 Totalverlusten, die Pantaenius nach dem Ostseesturm „Viktor“ im Herbst 2023 erfolgreich ausgeglichen hat.

Der Verlust war schlimm genug. Im Sommer hatten wir noch auf dem Boot gelebt! Das Handling hat den Schock sehr gemildert. Ich bin sehr froh, nicht den günstigsten Anbieter gewählt zu haben.

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