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"Unsere Yacht wurde herumgeschleudert wie ein Opti!"

Dr. Eckart Diesch, Olympiasieger 1976 im Flying Dutchman, segelte mit seiner Familie nach La Coruña, als sie plötzlich einen Schlag gegen das Ruder spürten. Ein Orca rammte ihre Segelyacht „Shakti“ so stark, dass die Ruderanlage ausfiel. Dies ist einer von 45 Schäden im Zusammenhang mit Orcas, die Pantaenius erfolgreich seit 2022 abgewickelt hat.

Nebel liegt über dem südwestlichen Ausgang der Biskaya am 12. August 2022. Die Dünung bewegt das Wasser, aber der Nordostwind der letzten Tage ist eingeschlafen. Die Crew der Segelyacht „Shakti“ rollt das Vorsegel ein und startet die Maschine.

Dr. Eckart Diesch, Olympiasieger 1976 im Flying Dutchman, und seine Frau Maria sind auf dem Weg von Kiel nach Lagos. Im britischen Falmouth sind die Söhne Simon und Felix samt Freundin Ellen an Bord gekommen. Das nächste Etappenziel heißt La Coruña. Bis dahin sind es noch 20 Seemeilen.

Orca geht auf Segelyacht los

Unter Großsegel und Motor tuckert die zwölf Meter lange Nordship 40 DS dahin, als sich das Schiff plötzlich ruckartig bewegt. Das Heck wird seitlich versetzt. Kurz darauf ein zweiter Ruck - diesmal so stark, dass es Rudergänger Felix zu Boden reißt. Es dauert nicht lange und ein Orca taucht neben der Yacht auf.

Die Crew beginnt sofort, das Großsegel zu bergen. Sie will sich im Rückwärtsgang befreien, doch der Orca lässt nicht locker. Immer wieder geht der Wal auf das Ruderblatt los. Er stößt das Boot herum; die Crew bekommt die Situation nicht unter Kontrolle.

Ruderanlage ohne Wirkung

Fast zehn Minuten lang fällt der Schwertwal die Segelyacht an. Dann schwimmt der Orca davon - doch das Steuerrad hat keine Wirkung mehr. Der Autopilot richtet ebenso wenig aus. Die Crew nimmt ihre Yacht in Augenschein. Es ist kein Wassereinbruch festzustellen, aber die Ruderanlage ist beschädigt.

Eigentlich werden die Bewegungen des Steuerrads mit Stahlseilen und Umlenkrollen auf einen Ruderquadranten übertragen. Dieser sitzt am oberen Ende des Ruderschafts. Unten am Ruderschaft ist das Ruderblatt befestigt. Nach den Stößen des Orcas ist dieser Quadrant verdreht, und eine Umlenkrolle samt massiv einlaminierter Halterung ist ausgerissen.

Erste Reparatur in Eigenleistung

Simon Diesch nimmt über Funk Kontakt mit Radio Coruña auf und berichtet von dem Vorfall. Die Crew der „Shakti“ bringt die Notpinne an. Mit Erleichterung stellt Felix Diesch fest, dass sich die Yacht noch steuern lässt. Das Ruderblatt oder Teile davon müssen noch vorhanden sein. Der Quadrant lässt sich provisorisch noch auf dem Wasser zurückdrehen.

Damit ist auch der Autopilot wieder einsatzfähig, und die Yacht kann La Coruña anlaufen. In einer Bucht noch außerhalb des Hafens taucht die Mannschaft und stellt fest: Das Ruderblatt ist eingerissen. Der Schaden scheint jedoch gering zu sein. Am Folgetag wird die „Shakti“ in der Sada Marina ausgekrant, um den Schaden genauer zu untersuchen.

Felix und Simon fixieren die Umlenkrolle und laminieren sie am nächsten Tag neu ein. Das Steuerrad funktioniert wieder. Familie Diesch scheint mit dem Schrecken und einem überschaubaren Schaden davongekommen zu sein. Die Söhne reisen wie geplant ab, und am 15. August informiert Dr. Eckart Diesch Pantaenius über den Schaden.

Ein Riss im Ruderblatt

Da die Yacht nach der ersten Reparatur noch einsatzfähig ist, bringen die Dieschs die „Shakti“ wie geplant nach Lagos ins Winterlager. Dort wird die Yacht am 22. September von einer Werft gekrant und gereinigt. Der Riss im Ruderblatt ist nun deutlich zu sehen.

Familie Diesch möchte die Reparatur beauftragen, doch die Werft verlangt ein Gutachten. Also tritt der Eigner wieder an Pantaenius heran. „Es war mein erster Versicherungsschaden in jahrzehntelanger, unfallfreier Seefahrt. Da fühlt man sich schnell überfordert.“

Pantaenius organisiert Gutachter

Am 29. September beauftragt Pantaenius einen Sachverständigen, am 30. September ist dieser vor Ort. Ergebnis: Das Ruder muss ausgebaut, getrocknet und laminiert werden. Die Demontage von Autopilot und Quadrant übernimmt Dr. Diesch in Eigenleistung bei einem Besuch im November.

Der versierte Segler entdeckt dabei noch weitere Schäden: Das Laminat rund um den Ruderkoker, der den Schaft aufnimmt, weist Risse auf. „Wenn man selbst erlebt hat, mit welch ungeheurer Kraft ein 12-Tonnen-Schiff wie ein Opti hin- und hergeschleudert wird, dann wundert es einen, dass nicht noch mehr kaputtgegangen ist“, sagt er.

Rechtzeitig zur neuen Saison

Der Gutachter ergänzt seinen Bericht. Ende November ist das Laminat rund um den Ruderkoker bereits repariert. Das Ruderblatt steht im Winter auf dem Kopf und trocknet, damit es im März wiederhergestellt werden kann. Im April erfolgt der Einbau des Ruderblatts, der Krantermin im liegt Mai - rechtzeitig zur neuen Saison! Dies ist einer von 22 Schäden im Zusammenhang mit Orcas im Jahr 2022, die Pantaenius erfolgreich abgewickelt hat.

Quote icon

Pantaenius hat sich sehr freundlich und hilfsbereit gezeigt und den Schaden ohne zu zögern übernommen. Ich bin froh, dass ich bei Pantaenius versichert bin.

Dr. Eckart Diesch

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