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Machen Sie den Rigg-Check!

Während viele Yachteigner im Winterlager hingebungsvoll Rümpfe polieren, Winschen fetten und Steckschotten neu lackieren, lassen sie einen der neuralgischen Punkte ihrer Yacht oft völlig außer Acht: das Rigg.

Viele ärgerliche, teure und auch gefährliche Schäden könnten vermieden werden, wenn Mast, Wanten, laufendes und stehendes Gut im Winter sorgfältig überprüft werden. „Aber wenn es um das Rigg geht, sind viele Eigner leider noch immer viel zu sorglos“, sagt Axel zu Putlitz-Lürmann, Schadenspezialist beim Yachtversicherer Pantaenius.

Allein in den vergangenen drei Jahren gingen bei Pantaenius 500 Schadensmeldungen im Zusammenhang mit einem Mastbruch ein. Wenn der Mast einer Yacht bricht, sind nicht nur das gesamte Rigg und die Segel dahin, sondern in der Regel wird auch der Rumpf in Mitleidenschaft gezogen. Nicht selten kommen auch Menschen zu Schaden. Je größer die Yacht, desto höher die Gefahr bei einem Mastbruch.

Was Sie selbst im Winterlager tun können

Oft sind es nur Artikel im Wert von ein paar Euro, die das Rigg stabilisieren oder, wenn sie verschleißen, zu Fall bringen können.Ob Wantenaufhängungen am Mast, Pins oder Splinte – viele dieser kritischen Ausrüstungsteile können Eigner selbst inspizieren und austauschen. „Eine genauere Sichtkontrolle kann schon viele Defizite aufdecken“, bestätigt der Schadenexperte.

Folgende Punkte können Sie am liegenden Mast kontrollieren: 

  • Checken Sie die Salinge, Salingaufnahmen, Kicker, Lümmelbeschlag und Wantenaufhängung im Mast und alle sonstigen Beschläge auf Ermüdungsrisse. Ein Blick gilt dem Mastfuß: Sind hier Anzeichen von Korrosion oder Risse durch Salzwasser zu sehen?
  • Generell sollten die Aluminiumprofile auf Korrosion und Risse geprüft werden.
  • T-Terminals sind in der Biegung zwischen Walzung und T-Stück besonders anfällig, weshalb Sie hier genau hinschauen sollten. 
  • Prüfen Sie Wantenspanner, Pins (Bolzen), Splinte auf Korrosion, Risse und Verschleiß.
  • Das laufende und stehende Gut sollten auf Schamfilstellen oder sonstige Beschädigungen untersucht werden. Hartgewordenes und UV-geschädigtes Tauwerk auswechseln.
  • Testen Sie Fallscheiben, Traveller, Schot und Umlenkblöcke auf Leichtgängigkeit.

 

Fragen Sie den Fachmann

Wenn Sie Verschleißerscheinungen, Korrosion oder Risse feststellen, sollten Sie einen Riggfachmann hinzuziehen. Ohnehin ist es sinnvoll, einen Rigger Ihres Vertrauens regelmäßig mit einem Riggcheck zu beauftragen. Seine geschulten Augen entdecken potenzielle Fehler beziehungsweise Gefahrenstellen schon im Anfangsstadium.

Auch wenn Ihr Boot über eine Rollfock verfügt, ist der professionelle Check durch einen Rigger sinnvoll. Denn oft ist der Draht der Rollanlage starken Torsionsbelastungen ausgesetzt, zum Beispiel, wenn das Vorsegel unter zu hohem Druck aufgerollt wird. Die Drahtkontrolle können Sie im Normalfall nicht selbst durchführen, da die Rollanlage teildemontiert werden müsste. Diese Arbeit sollten Sie lieber einem Rigger anvertrauen.

Nicht nur die Kontrolle, auch der korrekte Trimm Ihres Riggs durch einen Fachmann ist sinnvoll. Denn ein falsch getrimmtes Rigg beeinflusst nicht nur die Segeleigenschaften Ihres Bootes, sondern kann auch zu Schäden am stehenden Gut und deren Verbindung zum Mast und Pütting führen. Außerdem erhöht sich auch für Fahrtensegler der Segelspaß, wenn das Rigg optimal getrimmt ist und ihre Yacht optimal segelt.

Wie oft ein professioneller Riggcheck durchgeführt werden sollte, bemisst sich nach den Belastungen, denen das Rigg ausgesetzt ist. Eine regattamäßig gesegelte Yacht oder eine Fahrtenyacht, mit der lange Touren absolviert werden, muss häufiger durchgecheckt werden als ein Boot, dass nur tage- oder stundenweise gesegelt wird.


Hand aufs Herz: Wie alt ist das Rigg?

Salzwasser, UV-Strahlung, Segeldruck: Das Rigg ist über die gesamte Saison enormen Belastungen ausgesetzt. Klar, dass da irgendwann auch das stärkste Material seine natürliche Halbwertszeit erreicht hat. Fragen Sie Ihren Rigger, ob ein Austausch des stehenden Gut wie Wanten, Stagen und Aufhängungen aufgrund der Nutzung und des Alters nötig ist.

Sollte der Austausch nötig sein, klingt das zunächst nach einer hohen Investition. Dieses Geld ist jedoch gut angelegt, wenn es darum geht, einen Mastbruch durch Materialermüdung zu vermeiden.

 

 

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